Entstehung

3. Oktober 2004: Eröffnungsfest Bürgerhaus Neumarkt

September 2002
Am 25. September 2002 fasst der Stadtrat Neumarkt den einstimmigen Beschluss zum Start des Agenda 21-Prozesse. Ziel des Prozesses ist es, ein Stadtleitbild zur zukünftigen Entwicklung Neumarkts zu erstellen und dabei die Bürgerinnen und Bürger intensiv zu beteiligen.

Dezember 2002
Die Stadt Neumarkt kauft das Anwesen "Schnapsmeier" in der Grünbaumwirtsgasse 22. Eine konkrete Nutzung des Gebäudes ist zunächst noch nicht vorgesehen.

August 2003
Die Sozialraumanalyse 2003 empfiehlt ein „zentrales Bürgerhaus als Informationsdrehscheibe für besondere Beratungsbedarfe" und "Räumlichkeiten für das bürgerschaftliche Engagement“. Gerade auch im Hinblick auf die notwendige Schaffung eines Quartierszentrums im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" gewinnt die Idee des Bürgerhauses an Fahrt. Das  Bürgerhaus als Quartierszentrum soll als Vermittlungsstelle zwischen Bürgern und Verwaltung ausgelegt sein.

Oktober 2003
Im Rahmen des Agenda 21 – Prozesses der Stadt Neumarkt und insbesondere bei der Bürgerkonferenz am 22. Oktober 2003 werden die Möglichkeiten zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Neumarkt diskutiert. Als Ergebnis dieser Bürgerkonferenz kann festgehalten werden, dass die Einrichtung einer zentralen Vermittlungs- und Anlaufstelle und eines Freiwilligenzentrums wünnschenswert und sinnvoll wäre.

November 2003
Am 13. November 2003 folgt dann schließlich ein einstimmiger Stadtratsbeschluss. Die Stadtverwaltung wird mit der Konzepterstellung und den Planungen zum Umbau des Gebäudes in der Grünbaumwirtsgasse 22 zu einem Bürgerhaus beauftragt. Zielvorgabe ist es, ein Bürgerhaus für ehrenamtliches, soziales und nachbarschaftliches Engagement zu schaffen.
Weiterhin beauftragt der Stadtrat in dieser Sitzung die Bildung eines Arbeitskreises, der sich mit dem Aufbau einer Freiwilligenagentur in Neumarkt beschäftigen soll.

Februar 2004
Das Konzept für das Bürgerhaus wird im Bausenat vorgestellt. Inhaltlich sieht das Konzept folgende Merkmale für das geplante Bürgerhaus vor:
1. Entwicklung und Etablierung eines Kristallisationspunktes für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Neumarkt
2. Schaffung einer Vernetzungsstelle für Aktivitäten und Projektumsetzung im Rahmen der “Sozialen Stadt” und der „Lokalen Agenda 21“
3. Gestaltung der Räume als Arbeits-, Begegnungs- und Wohlfühlstätten


März 2004

Bei der Auftaktveranstaltung "Ein Freiwilligenzentrum für unsere Stadt" wird der Grundstein für den Aufbau der FAN (Freiwilligen Agentur Neumarkt) gelegt.


Juni bis September 2004
In nur 4 Monaten Umbauzeit wird aus der ehemaligen Gaststätte ein Bürgerhaus.

Juli 2004
Das Bürgerhaus wird im Juli 2004 als Leitprojekt in das Stadtleitbild "Zukunftsfähiges Neumarkt" aufgenommen.

Oktober 2004
Das Bürgerhaus Neumarkt wird am 3. Oktober 2004 eröffnet. Im Rahmen des Eröffnungsfestes gibt es Podiumsgespräche, ein Altstadtquiz, Spiele und Aktionen für Kinder und Jugendliche, Kirchturmbesteigungen,Musik und Kulinarisches. Über 1.000 Besucher kommen zur Eröffnung und sind neugierig auf "ihr neues Bürgerhaus". Die Freiwilligen Agentur Neumarkt nimmt ihre Arbeit im Bürgerhaus auf.

April bis Juni 2005
Die Räume im 1. Stock werden für die Kinderbetreuung "Storchennest" und für die Arbeit der Initiativgruppe zur Betreuung ausländischer Familien renoviert.

Juni 2007
Das Bürgerhaus wird offiziell als Mehrgenerationenhaus vom Bundesministerium für Familien ausgezeichnet. Zwei weitere Büroräume werden im 1. Stock hergerichtet und für die Zwecke des Mehrgenerationenhauses genutzt.